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Eine Vielzahl von kulturhistorisch bedeutsamen Bauwerken liegt
entlang des Jakobsweges, der Jahr für Jahr neue Anziehungskraft
auf viele Pilger ausübt. Auch der „Weg der Sinne“ ist ein
Pilgerweg - zu den seit alters her bekannten Zeugnissen sakraler
Baukunst reihen sich Kapellen, mystische und historische
Stätten, sowie interessante Plätze neueren Datums, die in ihrer
Gesamtheit zu einer sinnlichen Reise in die Tiefe der eigenen
Persönlichkeit anregen.
Drei Wallfahrtskirchen im Tiroler Oberland verbindet der „Weg
der Sinne“: St. Antonius in Rietz, St. Johannes in Stams und
Maria Locherboden in Mötz, von wo aus in einer Schleife entlang
des Locherboden-Steiges über die Hängebrücke wieder nach
Stams und Rietz gewandert werden kann.
Die einzelnen Stationen zwischen den drei markanten Wallfahrtskirchen
laden zum Verweilen ein und vermitteln neue Einblicke
in die Natur und Kultur des mittleren Oberinntales.
An jedem beliebigen Punkt des ringförmigen Weges kann die
Wanderung begonnen werden - für durchschnittlich Trainierte
erwachsen kaum Probleme, jedoch verlaufen einige (gelb gekennzeichnete)
Steigabschnitte teilweise steil und bedingen festes
Schuhwerk. Der Weg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar,
es stehen aber auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
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